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Stadtmuseum

Bild: Darstellung des Stadtbrandes von 1648
Schon 1910 wurde in Weil der Stadt eine städtische „Urkunden- und Altertumssammlung“ gegründet, aus der das heutige Stadtmuseum im Schützschen Haus am Marktplatz hervorgegangen ist. Ziel der Museumskonzeption ist es, Bewohnern und auswärtigen Besuchern das „alte Weil“ anschaulich und vergnüglich nahe zubringen. Der Rundgang durch diese "begehbare Stadtchronik" umfaßt bis jetzt elf Räume auf zwei Stockwerken.
Eine exemplarische Sammlung alamannischer Grabbeigaben sowie eine komplette Goldschmiedewerkstatt des 19. Jahrhunderts stellen dem Besucher im Erdgeschoß zunächst die ganze historische Bandbreite des Museums vor Augen. Am Beginn des eigentlichen Rundgangs wird die Entstehung des merkwürdigen Ortsnamens bildhaft erläutert. Unter dem eigenwilligen Aspekt der vier Elemente wird man in der nächsten Abteilung über alte Landkarten und Stadtansichten, die Siedlungsgeschichte, die Gliederung der Gemarkung und die Entwicklung des Stadtwappens informiert.
Den Schwerpunkt der Ausstellung im Erdgeschoss bildet die politische Geschichte der Reichsstadt Weil vom Mittelalter bis zum Ende der Reichsunmittelbarkeit 1802. Bilder, Grafiken und ansprechende Texte werden unterstützt durch einprägsame Inszenierungen (Die Schlacht bei Döffingen 1388 - Der Stadtbrand von 1648 - Der reichsstädtische Steuereid).
Im Obergeschoß lassen die Museumsmacher die Epoche unter württembergischer Herrschaft Revue passieren. Einerseits wird der Abschied von der alten Zeit dargestellt (Demontage der Stadtbefestigung, Ende des Zunftwesens), andererseits der Aufbruch in die neue Zeit (48er Revolution, Post, Eisenbahn). Besonders das Schicksal der Auswanderer nach Amerika ist hier eindrucksvoll dokumentiert.
Weitere Schwerpunkte sind die Hungersnot von 1817, die Bürgergarde, der Hopfenanbau und eine Sammlung heimischer Keramik. Eine Abteilung ist den Anfängen der Rückbesinnung auf die eigene Geschichte gewidmet. Im Mittelpunkt steht hier die Errichtung des Keplerdenkmals. Den vorläufigen Abschluss bilden eine Sammlung heimischer Keramik sowie eine Präsentation des Hopfenanbaus in Weil der Stadt.
Sammlungsgebiete
Reichsstadtgeschichte, bürgerlicher Alltag, katholische Volksfrömmigkeit, Hopfenanbau, Keplers Nachruhm
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Anschrift
Marktplatz 12
71263 Weil der Stadt
www.heimatverein-weilderstadt.de
Leiter
Wolfgang Schütz
Tel. (0 70 33) 3 19 29
e-mail: wosch@wolfgang-schuetz.com
Betreuer
Heimatverein Weil der Stadt e.V.
Träger
Heimatverein Weil der Stadt e. V. und Stadt Weil der Stadt
Kontakt
07033 6412 oder 07033 8967
Öffnungszeiten
März bis November
So 14.00 – 17.00 Uhr
Führungen für Gruppen nach tel. Vereinbarung
Eintritt
Erwachsene 2 €
Schüler und Studenten 1 €
Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten 25 €
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Weil der Stadt Kepler-Museum |

Bild: Modell zum "Mysterium cosmographicum" (Ausschnitt)
Das Weil der Städter Geburtshaus des Astronomen Johannes Kepler (1571-1630) konnte in den dreißiger Jahren von einigen Keplerforschern und -freunden erworben, restauriert und als Kepler-Museum eingerichtet werden.
Nach dem Krieg entstand aus dem losen „Verein Keplerhaus“ die heutige „Kepler-Gesellschaft e. V., Sitz Weil der Stadt“. Sie ist Eigentümerin des Museums, das seitdem mehrmals umgestaltet und 1999 grundlegend renoviert und erweitert wurde.
In der neuen Konzeption ist das Museum in sieben chronologisch aufeinander folgende Ausstellungsbereiche aufgeteilt. Jeder Bereich entspricht einer Lebensstation Keplers und einem Raum des Keplerhauses. Zu sehen sind unter anderem Keplers Hauptwerke, größtenteils in Originalausgabe. Moderne Präsentationstechniken, Computer-Simulationen und Videovorführungen vermitteln die nötigen naturwissenschaftlichen Grundlagen und erleichtern den Zugang zu der komplizierten Materie.
Das Museum will Keplers grandioses Lebenswerk und sein bewegtes Leben nicht nur anschaulich dokumentieren, sondern es auch in den Zusammenhang von Wissenschaft und Gesellschaft seiner Zeit einordnen.
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Anschrift
Keplergasse 2
71263 Weil der Stadt
www.kepler-museum.de und www.kepler-portal.de
Auskünfte
Tel. (0 70 33) 521 131
oder (0 70 33) 65 86
e-mail: anfrage@kepler-museum.de
Träger
Kepler-Gesellschaft e. V.
Sitz Weil der Stadt
Öffnungszeiten
Do und Fr 10 - 12
und 14 - 16 Uhr
Sa 11 - 12 und 14 - 16 Uhr
So 11 - 12 und 14 - 17 Uhr
(Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr sowie
Fasnetsonntag geschlossen. Sonderführungen auch außerhalb der
o.g. Öffnungszeiten auf Anfrage unter anfrage@kepler-museum.de möglich!)
Eintritt
Erwachsene 2 €
Schüler, Studenten
und
Jugendliche 0,50 €
Führung 15 €
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Weil der Stadt Narrenmuseum |

Bild: Schlehengeister
Tausende Menschen säumen alljährlich den Weg des großen Fasnetsumzugs der Narrenzunft „AHA“ und verfolgen das närrische Treiben in den engen Gassen und Straßen der mittelalterlichen Reichsstadt.
Warum gerade Weil der Stadt seit dem 17. Jahrhundert eine Narrenhochburg ist und sich hier schwäbisch-alemannische Fastnacht mit rheinisch-fränkischem Karneval vermischt hat, wird im Narrenmuseum, das in einem alten Kaufmannsladen in einem original wieder aufgebauten schönen Fachwerkhaus eingerichtet ist, erzählt. Gezeigt werden unter anderem alte Fasnetsprogramme und Bilddokumente. Durch lebensgroße Figuren sind die verschiedenen Gruppen der Weiler Fasnet repräsentiert: Siebenerrat, Ballett, Spicklingsweib, Hexe, Schlehengeist, Steckentäler, Schellenteufel, Schelmen, Zigeuner, Bär und Clown.
Über dem Eingang zum Museum ist ein kunstgeschmiedeter Ausleger angebracht, der als Emblem der Narrenzunft „AHA“ zwei Hexenköpfe zeigt und den Weg zum Museum weist.
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Anschrift
Stuttgarter Straße 60
71263 Weil der Stadt
Betreuer
Kathrin Brüstle
Tel. (0 712) 75 12 883
e-mail: Kaesrin87@web.de
Kontakt
0172 4294475 oder 07033 7621
Träger
Narrenzunft „AHA“ e. V.
Weil der Stadt
Öffnungszeiten
Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 13.00 bis 17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Eintritt frei |
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Weil der Stadt Meisterin Evas Puppenstube |

Bild: Schön gestaltete Handpuppen
Im Museum sind sechzig faszinierend schön gestaltete Handpuppen der weltberühmten Hohenheimer Puppenbühne zu sehen.
Die Narrenzunft „Weiler Clowns“ führt regelmäßig von Rudolf Karl selbst geschriebene Theaterstücke in der Puppenstube auf.
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Anschrift
Stuttgarter Straße 62
(hinter dem Gasthaus Rössle)
71263 Weil der Stadt
Träger
Narrenzunft „Weiler Clowns“,
Weil der Stadt
Tel. (07033 ) 304347
Öffnungszeiten
Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 13.00 bis 17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Eintritt frei |
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