Museen im Landkreis Böblingen

Herrenberg

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Altkerer Heimatstube + Museum im Fruchtkasten + Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg + Heimatmuseum "Seegersches Häusle" Kayh

Altkerer Heimatstube

Bild: Fluchtwagengruppe (Teilansicht)

Nachdem die Stadt Herrenberg 1971 die Patenschaft für das einst mehrheitlich von Deutschen bewohnte Dorf Altker in der Batschka/Serbien übernommen hatte, wurde im Jahre 1984 die Heimatstube in den Räumen der Volkshochschule eingerichtet.

Die Bestände umfassen unter anderem eine Fluchtwagengruppe (in einer Großraumvitrine), Trachten, Stickereien, Werkzeuge, Erzeugnisse eines Seilermeisters, landwirtschaftliche Geräte, Hausrat, Sakralien, Münzen sowie schriftliche Zeugnisse der Ende des 18. Jahrhunderts aus verschiedenen deutschen Landschaften (unter anderem aus Württemberg) in die Batschka ausgewanderten Deutschen.

Sammlungsgebiete
Heimatgeschichte der Deutschen in Altker und Umgebung, Batschka (Serbien)

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Anschrift
Tübinger Straße 40
71083 Herrenberg

Betreuer
Eduard Wächter
Tel. (0 70 32) 2 11 53

Träger
Altkerer Gemeinschaft und Stadt Herrenberg

Öffnungszeiten
Einmal im Monat nach Bekanntgabe im Herrenberger Amtsblatt oder nach Vereinbarung

Eintritt frei

Herrenberg

Museum im Fruchtkasten

Bild: Stiftsfruchtkasten, reich ornamentiertes Fachwerkhaus, erbaut 1683/1684

Seit Herbst 1998 kann die von der Kreissparkasse Böblingen gestiftete Ausstellung "Herrenberg. Schlaglichter 1250 - 1900" im Erdgeschoss des Stiftsfruchtkastens sowie ein Modell des ehemaligen Herrenberger Schlosses im Maßstab 1 : 75 besichtigt werden.

Die Ausstellung "Schlaglichter" umfaßt vier Schwerpunkte: Herrenbergs Gründung, die Blütezeit als württembergische Amtsstadt, die Schwierigkeiten und Turbulenzen während des Dreißigjährigen Krieges sowie die Verhältnisse um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Im Städtischen Museum ist das in den letzten Jahrzehnten gesammelte Ausstellungsmaterial untergebracht, das bereits annähernd 5.000 Gegenstände aus dem Bereich Geschichte und Volkskultur der Stadt und des Raumes Herrenberg mit dem zeitlichen Schwerpunkt vom 16. bis zum 20. Jahrhundert umfasst.

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Anschrift
Stiftsfruchtkasten
Tübinger Straße 30
71083 Herrenberg

Träger
Stadt Herrenberg
Kulturamt
Tel. (0 70 32) 9 24 - 2 24

Öffnungszeiten
Mi und So 15 - 18 Uhr
zusätzlich im Rahmen von bestellten Stadtführungen

Eintritt frei

Herrenberg

Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg

Bild: Stiftskirche

Wer die 146 Stufen zum Turm der Herrenberger Stiftskirche hinaufsteigt, hat nicht nur einen weiten Blick über Herrenberg und das Gäu, sondern bekommt auch ein Glockenmuseum zu sehen, das in seiner Art in Europa einmalig ist. Dieses Museum zeichnet sich vor anderen dadurch aus, dass die Ausstellungsstücke nicht ausgedient haben, sondern ihre hergebrachten Aufgaben mit dem Ruf zum Gottesdienst, als Teil der Liturgie und als Aufforderung zum Gebet erfüllen.

Unter der barocken Zwiebelhaube sind heute 36 Glocken auf zwei Ebenen läutbar aufgehängt. Die Glockensammlung umfasst neben dem alten Herrenberger Geläut und verschiedenen neu gegossenen Glocken auch Einzelstücke aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Besonders beachtenswert sind drei gotische Zuckerhutglocken und der Nachguß einer über 800 Jahre alten Bienenkorbglocke aus Thüringen, aber auch einige hervorragende Exemplare neuerer Glockengießerkunst. So ist die ganze deutsche Glockengeschichte in Beispielen vertreten.

Das Läuten der Glocken geschieht nach einer festgelegten Läuteordnung, die sich nach den Kirchenjahrzeiten richtet. In Herrenberg sind heute besonders viele Klangvariationen möglich, die den Besucherinnen und Besuchern bei regelmäßigen Glockenkonzerten am jeweils ersten Samstag eines Monats um 17 Uhr vorgeführt werden. Jede läutbare Glocke hat außerdem ihre eigene Funktion - für liturgische Anlässe (zum Beispiel Taufglocke) oder zu besonderen Tageszeiten (zum Beispiel Mittagsglocke). Auch ein Glockenspiel soll künftig vom Stiftskirchenturm erklingen.














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Anschrift
Stiftskirche
Kirchgasse 7
71083 Herrenberg

Leiter
Gernot Heer
Tel. (0 70 32) 7 15 78

Träger
Verein zur Erhaltung der Stiftskirche Herrenberg e. V.
Pommernstraße 21
71083 Herrenberg

Öffnungszeiten
April - Oktober:
Mi 14.30 - 17.00 Uhr
Sa 14.30 - 18.30 Uhr
Sonn- und Feiertage
11.30 - 17.00 Uhr

November - März:
Mi 14.30 - 16.00 Uhr
Sa 17.00 - 18.30 Uhr
Sonn- und Feiertage
14.30 - 16.00 Uhr

Führungen
auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Anmeldung: Kulturamt der Stadt Herrenberg
Tel. (0 70 32) 9 24 - 2 24

Glockenkonzerte an jedem ersten Samstag im Monat von 17 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 2 €
Gruppen, Rentner, Schüler, Studenten und Auszubildende 1 €
Kinder unter 14 Jahren in Begleitung Erwachsener frei

Herrenberg

Heimatmuseum "Seegersches Häusle" Kayh

Bild: Seegersches Häusle

Seit der 800-Jahr-Feier von Herrenberg-Kayh im Jahr 1990 präsentiert sich das winzige kleinbäuerliche Anwesen als schmuckes Heimatmuseum, möbliert und ausstaffiert mit Gegenständen und Geräten des bäuerlichen Alltagslebens früherer Zeiten. Auffallend sind die puppenstubenhaft kleinen Maße der Räume; kaum vorstellbar, dass hier einmal, nämlich bis zum Jahr 1952, eine ganze Familie Platz fand.

Inzwischen hat die Stadt Herrenberg das unter Denkmalschutz stehende "Seegersche Häusle" erworben. Träger des Museums ist der neu gegründete Heimatgeschichts- und Trachtenverein Kayh e. V.. Im Bereich von Stall und Scheuer des Anwesens soll eine Ausstellung landwirtschaftlicher Geräte eingerichtet werden.

Sammlungsgebiete
Bäuerliches Leben und Wohnen












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Anschrift
Heimatmuseum Seegersches Häusle
Hauptstraße 17
71083 Herrenberg-Kayh

Leiterin
Andrea Gackenheimer
Grafenbergstrasse 83
71083 Herrenberg
Tel. (0 70 31) 90 80023
e-mail: Andrea Gackenheimer

Träger
Heimatgeschichts- und Trachtenverein Kayh e. V.

Öffnungszeiten
Das Museum ist nur bei dörflichen Veranstaltungen geöffnet, in der Regel am 1.Mai (Hocketse Obst-und Gartenbauverein), Himmelfahrt (Hocketse Liederkranz), Tag des offenen Denkmals im September und am Kayher Weihnachtsmarkt am Samstag vor dem 1. Advent.

Auf Anfrage öffnen wir das Museum gerne für Interessierte.

Eintritt frei